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Offline Mika Radmer




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Beitrag Mi 20.01.10 9:18 12. VR LFS Masters Saison startet in Blackwood
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Auf der ältesten Strecke in LFS startet die VR LFS Masters am 27.01.2010 um 20:30 Uhr die 12. Saison. Der Blackwood GP ist damit zum ersten Mal Austragungsort eines Eröffnungsrennens und bietet mit den schnellen GTR-Fahrzeugen einen Hauch von DTM-Feeling. Wer hier allerdings einen einfachen Start in die Saison vermutet, wird schnell die Tücken der „Mutter alles LFS-Strecken“ kennenlernen. Insgesamt 32 Piloten gehen an den Start. Ob es allerdings wie in der vergangenen Saison ein zweites Grid geben wird, hängt von der Anzahl der Anmeldungen ab. Noch ist es möglich sich in die Startliste einzutragen, was über die Registrierung erfolgt. Voraussetzungen sind eine gültige VR-Lizenz für den LFS-Bereich, welche im VR LFS Rookie-Cup erlangt werden kann, sowie die Beteiligungsgebühr in Höhe von 48 Euro für das Jahr 2010. Damit erwirbt man ausserdem die Nutzung an allen anderen kostenpflichtigen Ligen der VR.


Welcome to Blackwood!


Der Kurs in Grossbrittanien ist eine Belastung für Fahrer und Fahrzeug. Denn mit seiner Charakteristik von engen Kurven und Schikanen sowie zwei langen Passagen wird nicht nur die Taktik und Technik entscheiden, sondern auch der Kampf um die beste Startposition. Bereits in der Qualifikation wird sich zeigen, wer seine Hausaufgaben in Setup und Training gemacht hat. Nach 15 Minuten Qualifikation werden die 10 Besten im anschliessenden Shoot-Out die Startplätze 1 bis 10 unter sich ausmachen. Und ein guter Startplatz ist nicht nur wichtig, sondern quasi in Gold kaum aufzuwiegen. Die erste Kurve ist eine Haarnadelkurve mit anschliessender Schikane, wo es zu ersten Kaltverformungen an den Boliden kommen kann. Nicht nur vorne auch hinten ist der Kampf um die besten Startplätze für die Fahrer im Mittelfeld von großer Bedeutung. Ab Startplartz 18 startet man topografisch bedingt bergauf, was die Beschleunigung am Start stark beeinträchtigt.

Im Rennen selbst wird der Windschatten hier wie auf keiner anderen Strecke den Unterschied in den Platzierungen ausmachen. Denn bis auf drei Stellen kann quasi überall ein Überholmanöver angesetzt werden. Doch die Fahrer müssen dabei auf die Reifen achten, die schneller heiss werden können, als mancher Backofen auf höchster Stufe. Ein ausgewogenes Setup ist also eine Grundbedingung, um hier im Hauptrennen nicht einen unplanmässigen zweiten Stopp einzubauen. Denn mit 54 Runden wird hier zwar ein Reifenpflichtstopp vom Regelwerk vorgegeben, doch erledigt dies nicht die Probleme mit den Pneus.


Konkurrenten auf der Lauer - Schneider setzt das Maß?

Auch in dieser Saison bleibt natürlich die Frage nach den Favoriten nicht unbeantwortet. Nach seinem erneuten Siegeszug ist auch in dieser Saison der Fabian Schneider das Maß, an dem sich die Konkurrenz messen muss. Doch wer soll den Serien-Sieger Schneider stoppen? Mit vier Masters-Titeln in Folge scheint er mit dem Schumacher-Gen ausgestattet zu sein, taktisch wie auch technisch. Die Konkurrenten sind allerdings auf der Lauer und warten nur auf einen Fehler des Champions. Dabei sind die Favoriten aus der vergangenen Saison auch in diesem Jahr gesetzt. Mit Peter Suschlik, Björn Reichert und Florian Kirchhofer werden hier die stärksten Konkurrenten gehandelt. Doch auch Nuno Pinheiro, Matthias “Matze” Draschl und Manfred Wurm, der eine überragende letzte Saison abgeliefert hat, zählen zur erweiterten Konkurrenz. Lediglich bei Olliver Bahr, der in der vergangenen Saison unter die Top5 kam, steht noch ein großes Fragezeichen hinter der Saisonleistung in der oberen Leistungsspitze. Durch einen Umzug wird hier der Einsatz an den ersten Renntagen sehr fraglich sein.


Neue Gesichter – neue Konkurrenz?

Die neuen Fahrer in der Masters sind zwar zahlenmässig geringer, als in der Saison zuvor. Allerdings sind die Qualitäten von einigen Neueinsteigern unbestritten. Mit Phil Rose vom Team RACESTAR ConverTTable betritt ein extrem schneller Fahrer das Masters-Parkett. Der einstige MAR-Pilot, der nach seinem Wechsel zum damaligen Team #low-racing in Sachen Schnelligkeit wahre Quantensprünge vollzogen hat, ist dabei einer der heissesten Geheim-Favoriten, auf den die anderen Konkurrenten sicher ein besonderes Auge werfen werden.
Ebenfalls als Geheim-Favorit gehandelt werden darf Roses Teamkollege Alexander Dorl. Auch hier ist ein schneller "Neuling" am Start, auf dessen Saisonleistungen man besonders achten darf.


Von Blackwood nach Aston – Masters-Tour mit viel Auswahl

Die Fahrer dürfen sich in dieser Saison streckentechnisch über weniger Fern Bay, dafür aber über mehr Aston freuen. Mit Layouts aufwarten werden Blackwood und Kyoto, während der Rest der Strecken unberührt bleibt. Mit drei Sprintrennen an einem Renntag stellt Fern Bay einen speziellen “Sprint-Day” auf die Beine, während es als Gegenstück dazu auf Aston Historic mit der GTR-Klasse nur ein Hauptrennen über 40 Runden gibt.
Nachdem man den MRT sowie das Kyoto Oval, das noch in der vergangenen Saison das Eröffnungsrennen beherbergte, aus dem Rennkalender gestrichen hatte, kamen mit der TBO/LX4-Klasse eine neue Leistungsgruppe sowie mit Fern Bay Club eine weitere Kurzstrecke dazu. Mit drei Läufen auf Aston stellt in dieser Saison der englische Kurs die meisten Rennen, während der japanische Kurs Kyoto mit zwei Läufen bedacht wurde. In Blackwood wird es nach der Saisoneröffnung am 7. Renntag mit dem Rally-Kurs ein Wiedersehen geben.
Weniger als sonst ist die Verteilung der Rennanteile für die Formel-Fahrzeuge. Nur einmal, am 9. Renntag in South City, kommt der Formel BMW zum Einsatz. Dafür wird es mit dem GTR sowie mit der LRF-Klasse mehr als einen Lauf geben. Neu ist dann zwar nicht die freie Fahrzeugwahl, sondern eher die Wichtung der Punkte. Ein Leistungsbonus regelt, wo ein leistungsschwächeres Fahrzeug mehr Punkte bekommt, als ein stärkerer Wagen. Beispielsweise gibt es einen um Faktor 0.4 höheren Bonus für die Punkte bei Nutzung eines FZ50 im Gegensatz zum favorisierten LX6. Auch der RB4 wird mit 0.3 gegenüber dem FXO gewertet. Zum Taktieren ist dies sicher für die Allrounder unter den Fahrern eine Option. Wer allerdings mit Heckantrieb, Turbo oder mit viel Karosseriegewicht klarkommt, kann sich hier punktetechnisch einen Vorteil abgreifen.
Mit der GT2-Modellreihe, den leistungsbeschnittenen GTR-Rennwagen, kommen die Fahrer einmal in Berührung, wenn am 8. Renntag Kyoto National auf dem Programm steht. Das Einstellen des Setups auf die Reglementierung bereitete schon in der vergangenen Saison den einen oder anderen Fahrer wahres Kopfzerbrechen. Diesmal kommt noch die Qual der Wahl hinzu, während man 2009 noch auf den FXR beschränkt war. Es wird sich zeigen, ob der ausfallgefährdete XRR eine Renaissance erlebt, oder ob der FZR auf seiner “Haus-Strecke” mehr Anhänger findet. Der FXR stellt eine gute Alternative dar, wenn es um die Tankzeiten geht.


Rennkalender VR Masters 12:

27.01.2010 – Eröffnungs-Rennen
Fahrzeug: GTR
Strecke: Blackwood GP S (BL1)
Qualifikation: 15 Min. Qualifikation + Top10-Shoot-Out
Sprint: 27 Runden
Hauptrennen: 54 Runden (1 Pflichtstopp)

10.02.2010 – 2. Renntag
Fahrzeug: GTi
Strecke: Fern Bay Club (FE1)
Qualifikation: One-Lap-Qualifikation
Sprint 1: 36 Runden
Sprint 2: 36 Runden
Sprint 3: 36 Runden

24.02.2010 – 3. Renntag
Fahrzeug: LX6/FZ50/RAC
Strecke: Kyoto GP long RS (KY3R)
Qualifikation: One-Lap-Qualifikation
Sprint: 11 Runden
Hauptrennen: 22 Runden

10.03.2010 – 4. Renntag
Fahrzeug: FXO/XRT/RB4/LX4
Strecke: Aston Club R (AS2R)
Qualifikation: One-Lap-Qualifikation
Sprint: 25 Runden
Hauptrennen: 50 Runden

24.03.2010 – 5. Renntag
Fahrzeug: UFR/XFR
Strecke: South City Town (SO5)
Qualifikation: One-Lap-Qualifikation
Sprint: 22 Runden
Hauptrennen: 45 Runden

07.04.2010 – 6. Renntag
Fahrzeug: GTR
Strecke: Aston Historic S (AS4)
Qualifikation: One-Lap-Qualifikation
Sprint: kein Sprintrennen
Hauptrennen: 40 Runden

21.04.2010 – 7. Renntag
Fahrzeug: FXO/XRT/RB4/LX4
Strecke: Blackwood Rally X (BL2)
Qualifikation: One-Lap-Qualifikation
Sprint: 22 Runden
Hauptrennen: 55 Runden

05.05.2010 – 8. Renntag
Fahrzeug: GTR (GT2)
Strecke: Kyoto National R (KY2R)
Qualifikation: One-Lap-Qualifikation
Sprint: 19 Runden
Hauptrennen: 39 Runden

19.05.2010 – 9. Renntag
Fahrzeug: Formel BMW
Strecke: South City Chicane R (SO6R)
Qualifikation: 15 Min. Qualifikation + Top10-Shoot-Out
Sprint: 27 Runden
Hauptrennen: 54 Runden (1 Pflichtstopp)

02.06.2010 – 10. Renntag
Fahrzeug: LX6/FZ50/RAC
Strecke: Aston North (AS7)
Qualifikation: 15 Min. Qualifikation + Top10-Shoot-Out
Sprint: 24 Runden
Hauptrennen: 48 Runden


Links

Virtual-Racing e.V. - Webseite
VR LFS Masters - Regelwerk
VR LFS Masters - Datenbank
VR LFS Masters - Registrierung (VR-Lizenz benötigt)
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