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Offline germanpio
Stefan Piotrowski




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Wohnort: Wien
Geburtstag: 22.12.1987
Beitrag Di 04.05.10 2:59 Wisniewski schlägt beim zweiten Rennen der OWRL F1 zurück
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Das zweite Rennen fand auf dem Kyoto National Reversed Kurs statt. Die Strecke ist kleiner als Aston GP, was bei 25 Fahrern besonders im ersten Qualifying zu vielen blauen Flaggen führen würde. Trotzdem waren in Q1 sechzehn Fahrer innerhalb einer Sekunde mit Adam Wisniewski an der Spitze. Er und sein Teamkollege Mantas Brazinskas bekamen Gesellschaft von beiden Fahrern der folgenden Teams: Sonicrealms Racing, Raptor-Gaming und Green and Yellow F1 Racing Team. Die Top 10 für Q2 wurden durch Tariq Gamil und Quentin Benoît, Gewinner des ersten Rennens, komplettiert.


In Q2 waren die Autos mit der Spritmenge gefüllt, mit der die Fahrer das Rennen beginnen wollten. Lucas Araújo erreichte vor beiden SPDO Racing Fahrern die Pole-Position, gefolgt von Benoît. Den Start vor Augen konzentrierte sich alles auf die Kurve, wo das Feld den Ovalteil verlässt. Diese Kurve wird immer enger und ist somit ein Gefahrenherd am Start, aber da das Rennen mit 60 Runden lang ist, wäre genug Zeit vorhanden, einen Startunfall zu kompensieren.

Wisniewski hatte einen guten Start und als Araújo die Tür offenließ, übernahm er die Führung. Benoît und Brazinskas dahinter berührten sich leicht, konnten aber glücklicherweise einen Dreher verhindern. Christian Rauch von Raptor-Gaming setzte sich dadurch auf Position Drei. Araújo war hinter Wisniewski und berührte ihn leicht, verriss das Lenkrad, fuhr seitlich in die Mauer und kam als elfter wieder zurück auf die Strecke, ohne jemand anderen zu treffen. Währenddessen überholte Rauch auch Brazinskas. Dahinter bremste Isaac Price vom Tiger Express Motorsports Team zu spät für Kurve Zwei und krachte in Rob Logtenberg und seinen Teamkollegen András Szabó, kurz nachdem Pasi Juvani und Jarl Teien ein wenig Lack austauschten. In der Anbremszone musste Erwin Caffé seinen 1stBFA Teamkollegen Lars Ole Storhaug ausweichen und traf dadurch Jarl Teien. Caffé drehte sich ins Gras und traf Araújo, der sich von seinem Dreher erholte. Daraus folgte ein kleiner Stau, der neben Anton Moroz und Adrian Bakaj auch einen Überschlag von Matt Maslen beinhaltete. Eine Kurve später drehte Gamil Hopkins um, der zwar sein Rennen fortsetzen konnte, aber vom achten auf den siebzehnten Platz zurückfiel.



Benoît wurde von Sascha Riegler überholt, konnte aber mit einer erfolgreichen Konterattacke im Kampf um Platz Vier zurückschlagen. Nach einem eher chaotischen Start beruhigten sich die Fahrer bis zur dritten Runde, als acht Fahrer in einer Gruppe um Positionen kämpften. Juvani war als Sechster ihr Anführer, gefolgt von Kaique Piropo vom Green and Yellow F1 Racing Team, der Gamil beim Anbremsen auf Kurve Vier in Patrick Kreutz schubste. Die nachfolgenden Araújo, Wójcik und Teien waren direkt dahinter und konnten nicht rechtzeitig reagieren und kamen ebenfalls von der Strecke ab. Markus Gomel konnte mitten durch die Gruppe hindurchschlüpfen und gewann so fünf Positionen in einer Kurve, dahinter wurde sein Teamkollege Wasti Wohlmann von Hopkins getroffen, was beide zur Aufgabe zwang. Araújo und Piropo mussten ein paar Runden später ebenfalls mit beschädigten Autos aufgeben.

Christian Rauch verlor vorne ein paar Plätze und fiel auf den sechsten Platz zurück, während Benoît nun nach einem Überholmanöver gegen Brazinskas zweiter war. Gamil ging als erster an die Box in Runde 11, um sein Auto zu reparieren. Zu dem Zeitpunkt war Wisniewski Benoît schon zehn Sekunden enteilt, der eine Runde früher als Brazinskas zur Box ging. Letzterer konnte den Vorteil des leichten Autos nutzte und ohne Reifen zu wechseln konnte er genug Zeit herausholen, um vor Benoît wieder zurück auf die Piste zu kommen. Dieselbe Strategie funktionierte auch für Riegler gegen Juvani, obwohl er von Letzterem noch vor seinem Stopp überholt wurde. Riegler stoppte in Runde 26, später kamen nur Szabó und Caffé an die Box, beide zur Rennmitte. Caffé war bis auf Fünf vorgefahren vor seinem Stopp, Szabó war bereits seit Rennbeginn überrundet, da er beim Start in einem Unfall verwickelt war. Der dritte Kampf fand zwischen Storhaug, Bakaj und Wójcik statt. Während Bakaj nach seinem Stopp immer mehr an Boden verlor, musste sein Teamkollege Wójcik zusätzlich sein Auto reparieren und fiel damit nach dem ersten Boxenstopp hinter Storhaug zurück.



Wisniewski war deutlich in Führung, gefolgt von Brazinskas, der nach einem kleinen Fehler Benoît im Nacken hatte. Juvani auf Fünf konnte sich von Rauch losreißen, da dieser einen Fehler machte, wurde jedoch selbst von Teien überholt. Kreutz und Storhaug kämpften um den siebten Platz, Gamil mit Wójcik und nachdem er diesen verlor, ging er zu seinem zweiten Stopp und kam direkt hinter Rauch wieder raus, der einen sehr langen zweiten Stopp hatte. Beider waren außerhalb der Punkteränge, kamen aber durch den Ausfall von Teien und dem zweiten Stopp von Bakaj wieder auf Position Neun und Zehn. Caffé war nach einem Fehler dahinter, konnte aber durch einen Ausfall von Gamil in den letzten Runden noch den letzten Punkt auf Platz Zehn einfahren.

Der führende Wisniewski war nach seinem zweiten Stopp noch immer in Führung, gefolgt von Riegler, der allerdings noch einmal an die Box musste. Brazinskas ging zwei Runden vor Benoît an die Box, konnte die Lücke zu Benoît aber nicht vergrößern, sodass er den zweiten Platz kurz nach deren Stopps an Benoît abgeben musste. Riegler machte einen schnellen zweiten Stopp und kam nur ein paar Sekunden hinter Brazinskas wieder auf die Strecke zurück, holte sich aber wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse eine Stop&Go Strafe ab, was ihm jede Chance für einen Podiumsplatz nahm, seine vierte Position war aber ungefährdet. Dadurch waren viele Positionen in den Punkten entschieden, zwischen Platz Fünf und Acht wurde es aber gegen Rennende nochmal richtig spannend



Juvani war fünfter bis drei Rennen vor Schluss, als er sich in der letzten Schikane drehte, nachdem er auf dem Randstein hängenblieb. Kreutz erbte den fünften Platz und Wójcik konnte ebenfalls noch vorbeigehen. Wójcik war allerdings noch nicht zufrieden damit und jagte nun Kreutz, der in der vorletzten Runde einen Reifenschaden hinnehmen musste. Während Wójcik nun dem fünften Platz entgegenfuhr und Kreutz sich mit drei Reifen ins Ziel schleppen konnte, kam Juvani unter Druck von Storhaug und mit einer Schlussattacke kurz bevor der Ziellinie konnte Storhaug Juvani im Kampf um Platz Sieben nach 80 Minuten um eine Zehntelsekunde schlagen.

Benoît vergrößerte seine Führung in der Fahrer Meisterschaft und auch sein Team Redline Racing mit Juvani an seiner Seite übernahm die Spitze vor SPDO Racing, die mit 40 Punkten an diesem Event Raptor-Gaming überholten. Das nächste Rennen wird wahrscheinlich nicht so viele Kämpfe sehen, dafür ist auf dem South City Long Kurs mehr Konstanz als Speed gefordert. Mit einer Pause von drei Wochen ist eine angemessene Vorbereitung möglich und am 15.Mai werden wir sehen, wer den Leitplankendschungel von South City überlebt.

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