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Offline Mika Radmer




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Beitrag So 28.03.10 23:41 Masters Lauf 4: Klassenkampf in Aston
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Auf der Club-Strecke in Aston kämpften am vergangenen Mittwoch zum ersten Mal in der Geschichte der VR LFS Masters zwei unterschiedliche Fahrzeug-Gruppen gegeneinander. Zwar war die Fahrzeugwahl frei, doch die einzelnen Gewichte sollten hier eine entscheidende Rolle spielen. Unbeeindruckt von dieser Ausgangssituation ging der Meisterschaftsführende Phil Rose auch an diesem Renntag als Sieger in die Victory Lane zur virtuellen Sektdusche.

TBO vs. LX4 ließ die Fahrzeugwahl zur Gewissensfrage mutieren

Lieber das Sprint-Ass LX4 oder RB4 wählen, oder lieber doch die in der Endgeschwindigkeit schneller fahrenden FXO oder XRT? Die Qual der Wahl sollte die Fahrer lange beschäftigen. Schlussendlich zeigte sich allerdings doch eine deutliche Entscheidung zu Gunsten des frontgetriebenen FXO. Fünf Fahrer wählten den LX4, nur zwei Fahrer sattelten auf den RB4. Neben Bonuspunkten für die günstigere Fahrzeugwahl sollten die Gewichte die Entscheidung beeinflussen. So konnte ein RB4-Fahrer ohne Gewicht sich gute Chancen auf eine vordere Platzierung inklusive Punkte-Bonus machen, da der Wagen mit 1.3 den größtmöglichen Faktor erhielt. Am Ende des Renntages zeigte sich dann allerdings das Wahlergebnis weitaus nüchterner, als jegliche Spekulation im Vorfeld. Nur ein LX4 schaffte es überhaupt in die Top10 (Sprintrennen; Stefan Flemming), die RB4 gingen im Fahrerfeld komplett unter und kamen nicht mal die Top20.

Start-Ziel-Sieg Nummer 3 für Rose
In dieser Saison ist er das Maß, an dem sich der Rest messen muss. Mit seinem dritten Start-Ziel-Sieg in dieser Saison legt Rose zu Rekord-Gewinnen an. Ungefährdet drehte der FXO von Rose seine Runden und kam nach 30:55.740 Minuten als Erster mit 8 Sekunden Vorsprung vor Neu-Teamkollege Sebastian Schmitz und 3R-Fahrer Björn Reichert über die Ziel-Linie. Nach einer bärenstarken Qualifikation kamen Rainer Reitberger auf den 3., Andreas Freitag auf den 5. Platz, konnten aber diese Ausgangslage nicht für eine Top5-Platzierungen im Rennen nutzen. Freitag wurde in Runde 2 von Christian Büttner in der ersten Kurve abgeschossen, wodurch er an Ende des Feldes zurückfiel, sich allerdings kämpferisch zeigte und auf Platz 14 landete.

Hauptrennen mit gewohntem Bild
Rose vor Schmitz und Büttner - so lautet der Zieleinlauf des Hauptrennens. Dabei kämpfte sich Schmitz ebenso wie Rose von Platz 7 und 8 an die Spitze. In Runde 24 machte er das Doppelpodium für sein neues Team perfekt, nachdem er Büttner, der ein überragendes Renen fuhr, überholte. Büttner bot Rose lange Zeit Paroli und konnte sogar die Führung zweimal erobern, musste sich am Ende aber dem Druck von Rose geschlagen geben. Den größten Absturz erlebte in diesem Rennen Marcel Weber, der von Platz 2 auf 22 rutschte.
Das Rennen an sich war geprägt von harten Zweikämpfen sowie einer Mischung aus Jojo und Zieharmonika-Reissen. Während die TBO-Klasse auf den Geraden davonrauschte, kamen die LX4 in den Drehzahlbegrenzer. In den Kurven genau das andere Bild mit den sicheren LX gegenüber den eher behäbigen TBO´s. Dies führte oftmals zu unklaren Situationen, die gerade in der ersten Kurven den einen oder anderen Unfall auslösten. So erlebte Magnus Randy ein Déjà-vu, als er durch einen Fahrfehler von Matthias Draschl das Opfer einer Unfallkette wurde. Draschl fuhr auf Andreas Freitag auf, der daraufhin David Borrmann in Randy bugsierte. Dafür gab es Gelb für Draschl, der allerdings mit dieser Entscheidung nicht ganz einverstanden war, aber dennoch akzeptierte. Nur eine Runde später räumt der spätere Zweite Schmitz seinen Kontrahenten Patrick Tessarek ab, der sich danach aber bravourös auf Rang 4 zurückkämpfte. Auch hier Gelb für Schmitz, der damit Gelb-Rot kassiert und 10 Punkte Abzug bekommt, weil er bereits vom 3. Renntag in Fern Bay unter Beobachtung stand. Doch auch hinten passierte in der Schikane oftmals ein flüchtiger Schubser mit Folgen. So wie nach knapp 20 MInuten Rennzeit bei "Paco" Alejos, der Andreas Freitag in Runde 14 in die Sandkiste beförderte und Gelb kassierte. Freitag wurde damit zum zweiten Mal Opfer und rutschte von Platz 13 auf 19 runter, beendete aber sein Rennen doch noch in den Top10.

Teamwertung aktuell
Durch den Rose-Doppel-Sieg sammelte das Team 6 mal wieder ordentlich Punkte. Durch den Verschläfer von Michael Scherer lieferte Matthias Draschl die nötigen Punkte für den Tages-Sieg. Team 2 mit Reichert/Flemming/Fischer durchbrach als zweites Team die 1000er Marke und bleibt auf Rang 2 vor Team 1 mit Kirchhofer/Dorl/Alejos. Durch den kurzfristig entstandenen Ausfall von Alexander Dorl aufgrund von Umzug muss Alejos nun in die Bresche springen.

Nächstes Rennen in South-City
Am 5. Renntag, zur Halbzeit der 12. Saison, startet das Masters-Grid nur 4 Tage nach dem Langstreckenpokal-Rennen mit genau der gleichen Fahrzeugklasse. Die N-GTR-Klasse, gebildet aus dem UFR und XFR, wird dann auf der Reifenmörder-Piste South-City Town Course die Piloten vor große Herausforderungen stellen. Denn hier ohne Schaden an Aufhängung und Kupplung bzw. Reifen zu bleiben, ist fast schon unmöglich. Doch wir lassen uns gerne vom Gegenteil überzeugen. Am 24.03.2010 gegen 22:45 Uhr sind alle Teilnehmer und Zuschauer schlauer.


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