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Offline germanpio
Stefan Piotrowski




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Wohnort: Wien
Geburtstag: 22.12.1987
Beitrag Mi 27.10.10 20:56 Wisniewski nach Westhill Sieg mit einer Hand am Titel
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Das elfte und vorletzte Rennen der diesjährigen OWRL F1 Saison auf dem Westhill International Kurs war in erster Linie ein Kampf gegen die eigene Konzentration. Viele schnelle Kurven versprachen viele Fehler und wenig Verschnaufpausen für die Fahrer, allen voran Adam Wisniewski und Quentin Benoît, für die auf dem Weg zum Titel ein Ankommen alleine nicht reicht, zu eng geht es an der Spitze zu.


Im Qualifying wurde zudem deutlich, dass nicht nur sie es auf den Sieg abgesehen haben. Die Tagesbestzeit erzielte im ersten Qualifying Jarl Teien, welcher als einziger Fahrer unter 1:10.00 gekommen ist. Nachdem sowohl Ian als auch Matt Maslen nach Q1 zuschauen mussten, konnte Teien seine erste Pole-Position der Saison einfahren, gefolgt von beiden Sonicrealms Racing Fahrern Michael Booth und Peter Hopkins. Erst dann folgten Benoît und Wisniewski auf vier und fünf. So ging es dann auch in die erste Kurve, wo Teien seine Führung behielt.

In T2 rutschte Benoît ein wenig nach außen, was Wisniewski sofort nutzte und sich auf Position vier setzte. Dahinter berührten sich Michael Raymond und Maciej Wójcik, rutschten anschließend durch das Kiesbett und kamen auf elf und zwölf wieder zurück auf die Strecke. Zwischen ihnen und der Spitzengruppe jagten beide Maslen F1 Fahrer beide 1stBFA Fahrer Peter Corbalan, welcher von neun auf sechs vorfuhr, und Erwin Caffé. Runde zwei lief dann geschlossen gegen das Sonicrealms Racing Team. Zuerst erwischte es Peter Hopkins in Turn zwei, welcher beim einlenken auf das Gras kam und die Begrenzung flog, eine halbe Runde später verliert Michael Booth in der Schikane das Auto und rutscht geradeaus in die Wand. Booth kommt mit geringem Schaden davon und ist kurze Zeit später wieder Vierter, Hopkins muss mit schwer beschädigtem Auto die Box ansteuern und kurz danach das Rennen aufgeben.



Als Booth an Caffé vorbei geht, erlebt dieser eine Schrecksekunde, als ihn bei 315km/h in der ersten Kurve
sein eigenes Heck überholt und dann auch noch von der Wand auf die Strecke zurückprallt. Er trifft zum
Glück kein anderes Auto, allerdings ist sein Auto hinüber. Die Serie von Zwischenfällen reißt aber auch nicht ab. Der nächste ist ausgerechnet der Führende Jarl Teien, dessen Auto von einem Reifen aus der Balance gebracht wird, was der vor ihm fahrende Ian Maslen in der Schikane auf die Strecke geworfen hatte. Er fällt zurück auf drei und geht dann früh zu seinem ersten Boxenstopp, was auch die Bestzeit aus der Qualifikation erklärt. Ungefähr zeitgleich geht Benoît durch ein normales Manöver an Wisniewski vorbei und führt damit das Rennen an. In der Reihenfolge gehen auch beide gleichzeitig an die Box. Überhaupt sind beide im gesamten Rennen bis auf wenige Ausnahmen durch weniger als zwei Sekunden getrennt.

Bei den ersten Boxenstopps kam auch Bewegung in die Reihenfolge. Hinter Benoît und Wisniewski fuhr plötzlich Raymond, der einen sehr späten Stopp einlegte und auch ein wenig von einem Fahrfehler Booth's profitierte, auf drei. Hinter beiden lag Matt Maslen auf fünf, der von elf gestartet ist und zu Rennbeginn noch eine Durchfahrtsstrafe absetzten musste. Enttäuschend lief das Rennen dagegen für beide Its All About Speed Fahrer: Martin Wójcik musste nach einem Ausrutscher aufgeben, ebenso wie Adrian Bakaj, welcher im Kiesbett an der Schikane steckenblieb, was dem Team in der Gesamtwertung im Kampf um Platz drei einen herben Rückschlag verpasste.



Benoît führte zur Rennmitte vor Wisniewski, konnte ihn aber nicht abschütteln. Wisniewski dagegen wollte nicht nur hinterherfahren und setzte noch vorm zweiten Stopp auf der Zielgeraden zum Überholen an und führte nun das Rennen an. Kurz vor dem Stopp liefen beide noch auf Booth auf, der etwas spät Platz für Wisniewski machte und dann Benoît hinter sich hatte. Vor der Schikane verlor Benoît kurzzeitig die Kontrolle über sein Auto und konnte nur durch eine Vollbremsung einen Dreher mit Einschlag verhindern. Dadurch verlor er aber zehn Sekunden auf Wisniewski, welcher nun beim Stopp sogar neue Reifen aufziehen konnte, da er nur mit R3 Reifen unterwegs war im Gegensatz zu Benoît, der dem R4 Reifen vertraute. Allerdings war Benoît nach dem Stopp wieder bis auf ein paar Sekunden dran.

Auf Platz drei fuhr Raymond ein ruhiges Rennen und wurde nur kurz von Booth unter Druck gesetzt, der allerdings dann zum Stopp abbog und danach noch einen Fahrfehler machte, was Matt Maslen die Möglichkeit gab, noch eine Position zu gewinnen. Allerdings war auch er kurz mit den Gedanken woanders, somit blieb es bei der Reihenfolge Booth vor Maslen. Zum Rennende hin konnte Benoît die Lücke zu Wisniewski schließen, litt allerdings unter seinem Dreher in der Schikane, bei dem seine Dämpfer erheblich einstecken mussten. Somit kam es eine halbe Runde vor Schluss zum Bruch des Dämpfers hinten links bei Benoît, was ihn zwang, das Auto noch über die Ziellinie zu tragen. Dadurch konnte Wisniewski nach einem spannenden Rennen als Sieger vor seinem direkten Konkurrenten über die Ziellinie fahren, gefolgt von Michael Raymond und Michael Booth auf drei und vier. Platz fünf ging an Jarl Teien, welcher in den letzten Runden noch Matt Maslen niederkämpfte. Die letzten Punkte gehen an Peter Corbalan auf sieben und Ian Maslen auf acht, dem nach einem Ausrutscher ins Kiesbett und rundenlangem befreien auf der Ziellinie der Sprit ausgegangen war. Dank der Hilfe einiger Fahrer konnte er anschließend über die Ziellinie rollen.



Vor dem letzten Rennen ist in beiden Wertungen noch einiges möglich. In der Fahrerwertung führt Wisniewski mit zwölf Punkten und auch deutlich mehr Siege eingefahren als Benoît, dem somit ein Punktegleichstand nicht reicht. Auch Platz drei ist noch offen, da Wójcik nach seinem Nuller nur noch neun Punkte Vorsprung auf Raymond besitzt. Auch bei den Teams ist noch alles offen, auch wenn Redline Racing mit 26 Punkten vor Spdo Racing liegt. Da 43 Punkte das Maximum sind, muss Spdo Racing schon auf einiges hoffen. Dahinter liegt Sonicrealms Racing auf drei mit achtzehn Punkten Vorsprung auf Its All About Speed. Auch hier ist noch nichts entschieden.

Das letzte Rennen findet traditionsgemäß im Land der aufgehenden Sonnen auf der GP-Variante des Kyoto Rings statt. Schnelle und langsame Kurven gepaart mit kurzen und langen Geraden lassen jedes Rennfahrerherz höher schlagen. Außerdem wird die problematische schnelle Schikane nach dem Oval raus durch eine langsame Kurve entschärft, sodass ein Zufallsfaktor entfällt.

Entgegen der anfänglichen Saisonplanung findet das Rennen nun am Samstag, dem 13.November um 19:30 Uhr MEZ statt, um das Finale auch in einem vernünftigen Rahmen abzuhalten. Falls ein Fahrer Interesse hat, teilzunehmen, kontaktiert die jeweiligen Teammitglieder, um offene Fahrerpositionen zu besetzen. Das Rennen wird ab 19:30 Uhr auf MultiBC übertragen.

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